...habe ich in der herrlichen Satire "Glück" von Will Ferguson (lesen!) gefunden. Diese Worte stamme aus den verschiedensten Sprachen und sind Ausdruck für das, was man sonst umständlichst beschreiben müsste:

1.) mono-mo-awaré (jap.): die Traurigkeit in den Dingen (unter der Oberfläche des Alltags)

2.) mokita (Neu-G.): die Wahrehit, über die niemand spricht

3.) Schadenfreude: gibt es wirklich ur im Deutschen!!!

4.) satori: höchstes Maß der Ausgeglichenheit

5.) mokscha: die Befreiung von falschem Begehren (aus Angst vor dem Tod)

6.) Palimpsest: Pergament, das beschrieben, gelöscht und wieder beschrieben wurde, sodass man kaum noch was lesen kann

7.) ah-un (jap.): die unausgesprochene Verständigung zwischen alten Freunden und Liebenden

8.) Feierabend: siehe Schadenfreude

9.) razbliuto (russ.): die Gefühle, die man für jemanden empfindet, den man einst liebte, aber jetzt nicht mehr

10.) tjotjog: die kollektive Harmonie, wenn verschiedenartige Wünsche und Ziele sich zu einem einzigen fügen

11.) caroli riscaldati (it.): "aufgewärmter Kohl", d.h. etwas ist von vornherein zum Scheiter verurteilt

Und mein Liebling:

12.) mbuki-mvuki (Bantu): spontan seine Kleider abwerfen und nackt tanzen wollen vor Freude